Fitnesstracker: Sind sie das Geld wert?
Schrittzähler, Pulsgurte, Smartwatches: Was die Geräte wirklich können und wo sie danebenliegen.
Kaum ein Fitnessmarkt wächst so schnell wie der für Wearables. Doch zwischen Marketingversprechen und Messgenauigkeit klafft oft eine Lücke. Lohnt sich die Investition?
Was gut funktioniert
Schrittzählung und Herzfrequenz in Ruhe messen moderne Geräte erstaunlich zuverlässig. Als Motivationswerkzeug und zur groben Aktivitätsabschätzung sind sie wertvoll, denn wer seine Schritte sieht, bewegt sich nachweislich mehr.
Wo die Geräte schwächeln
Der Kalorienverbrauch ist die unzuverlässigste Größe. Studien zeigen Abweichungen von 20–90 % gegenüber Referenzmessungen. Auch die Herzfrequenz unter intensiver Belastung oder bei schnellen Wechseln wird am Handgelenk häufig falsch erfasst.
Nutze den Tracker für Trends, nicht für absolute Zahlen.
Unser Fazit: Für Einsteiger:innen ein sinnvoller Motivationsschub, für Fortgeschrittene eher ein Komfort-Tool. Wer datenbasiert arbeiten will, kombiniert den Tracker mit einem ehrlichen Ernährungsprotokoll.